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Herbst-Auktion vom 6. bis 7. November 2026
Sehr verehrte Kundinnen, sehr verehrte Kunden,
Sehr verehrte Kundinnen, sehr verehrte Kunden, wir freuen uns sehr, Ihnen den neuen Katalog zu unserer Herbst-Auktion vom 6. bis 7. November 2026 präsentieren zu können. NUTZEN SIE SCHON JETZT DIE MÖGLICHKEIT DER BESICHTIGUNG DER AUKTIONSEXPONATE WÄHREND UNSERER ALLGEMEINEN ÖFFNUNGSZEITEN VOM MONTAG BIS FREITAG VON 10-18 UHR. ALLE OBJEKTE SIND BEREITS AUSGESTELLT. Zur offiziellen Vorbesichtigung der Objekte der Herbst-Auktion lädt das Allgäuer Auktionshaus Kühling vom 26.10. bis 5.11.2026 täglich von 10 bis 18 Uhr, auch am Sonn- und Feiertag, in die Königstraße 17 in Kempten ein. Zu den Objekten sind in unserem Online-Katalog Abbildungen und Beschreibungen hinterlegt. Gerne stehen wir für weitere Auskünfte, wie Zustandsberichte, detailliertere Informationen oder größere Fotos zur Verfügung. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf. E-Mail: info@allgaeuer-auktionshaus.de oder Telefon: 0831-564253-0. Um in unserem Online-Katalog zu stöbern, benötigen Sie keinerlei Zugangsdaten. Erst für die Abgabe von Geboten ist die Registrierung im Kundenbereich notwendig. Sie erhalten dann eine Kundennummer und ein persönliches Passwort. Mit diesen Daten ist es Ihnen möglich, direkt über unsere Internetseite Ihre Gebote abzugeben und uns zu übermitteln. In der Rubrik der Gemälde und Zeichnungen findet sich ein breit gefächertes Angebot von fast 400 Losen aus der Zeit des 17. bis zum 21. Jahrhundert. Von Hugo Wilhelm Kauffmann (1844 - 1915) stammt ein kleines Kabinettstück mit dem Titel „Mädel mit Katze am Butterfass“ (Öl/Holz, 25 x 18,5 cm), Limitpreis 3.600 €. Kauffmann gehört in den weiteren Umkreis der Piloty-Schule. Nach seiner Zeit in Frankfurt/M. und Kronberg folgten Studienaufenthalte in Düsseldorf und Paris. 1871 ließ er sich endgültig in München und Prien nieder. Mit der Darstellung bayerischer Volksszenen hatte er so großen Erfolg, dass er sich ganz der Genremalerei widmete. Seine Gemälde sind auf einen bräunlichen Grundton mit einem breiten Spektrum von Hell und Dunkeltönen gestimmt. Neben seiner Tätigkeit als Maler fertigte er auch eine große Anzahl satirischer Graphiken. „Die Vorleserin in der Stube“ (Öl/Lwd auf Faserplatte gez., 37,5 x 46 cm) stammt von Ludwig Vollmar (1842 - 1884). Limitpreis 4.600 €. Das äußerst detailverliebte Bild schildert eine Familienszene in einer bäuerlichen Stube. Ganz in den Bann der Erzählung gezogen, lauschen die Geschwister dem Vortrag der älteren Schwester. Sogar die Lausbuben scheinen für einen Moment zur Ruhe zu kommen. Vollmar, der aus Säckingen stammte studierte an der Münchener Akademie und spezialisierte sich auf Genredarstellungen aus dem süddeutschen Raum. Eduard Schleich d.Ä (1812 - 1874) ist mit dem Gemälde „Rinderherde im Mondschein“ (Öl/Holz, 37 x 87 cm) vertreten, Limitpreis 1.800 €. Schleich gehört zu den Wegbereitern der Münchener Landschaftsschule. Er arbeitete zwar nicht vor der Landschaft, sondern aus dem Gedächtnis heraus, dennoch ist er wegen der genauen Beobachtung der Landschaft im Wechselspiel mit der Atmosphäre ein Begründer der Freilichtmalerei in Deutschland. Hermann Uhde-Bernays hat 1921 das Poetische seiner Landschaften so formuliert: „Was uns Eduard Schleich hinterlassen hat, ist mehr als das Gemälde der Heimat, das ein Meister der Malerei nachdeutend geschaffen: Es ist das Märchen der Heimat, das ein Dichter vorträgt“. Mit Karl Stuhlmüllers (1859 - 1930) Namen verbindet man vor allem die Darstellung von Viehmärkten. In diesem Motiv, dem der Maler fast ein Leben lang treu blieb, konnte er seine spezifischen Fähigkeiten und Neigungen kombinatorisch verbinden: Die Liebe zur Darstellung alter Architektur, zur Tiermalerei und zu Genreszenen. Das Gemälde „Auf dem Weg zum Viehmarkt“, (Öl/Lwd, 35 x 58 cm) hat den Limitpreis von 1.800 €. Geboren als Sohn eines Tischlermeisters und zunächst zum Tischler bestimmt, schloss sich Karl Stuhlmüller einer Wandertheatertruppe an und studierte später an der Akademie der bildenden Künste München bei Carl Theodor von Piloty. Karl Stuhlmüller blieb nach dem Studium als freischaffender Landschafts- und Tiermaler in München, Dachau und Etzenhausen tätig und wurde Mitglied der Münchener Künstlergenossenschaft. Arnold Meermann (1829 - 1908) war Autodidakt und als Landschafts- und Architekturmaler tätig. Der aus Ostpreußen stammende Künstler lebt ab 1852 in München. Die Themen seiner Bilder zeugen von Aufenthalten in verschiedenen Städten seiner Heimat und Bayerns sowie Südtirols. Sein Gemälde mit dem Titel „Spaziergänger bei einem Wasserfall“ (Öl/Lwd, 79 x 63 cm) hat den Limitpreis von 1.400 €. Adolf Eberle (1843 - 1914) ist mit dem Gemälde „Heimkehr von der Jagd“ vertreten (Öl/Holz, 28,5 x 23 cm). Limitpreis 1.400 €. Adolf Eberle war der Sohn des Tiermalers Robert Eberle, der ihn in seiner Frühzeit schulte und beeinflusste. Sein eigentliches Schaffensgebiet wurde das humoristische Tier- und Jägerbild, das durch die damaligen Printmedien einem breiten Publikum zugänglich gemacht wurde. Das großformatige nahezu lebensgroße Gemälde mit dem Titel „Ungarische Bauernhochzeit“ (Öl/Lwd, 180 x 310 cm) stammt von István Bosznay (1868 - 1944). Limitpreis 2.000 €. Der ungarische Künstler, der in Debrecen und Budapest lehrte malte anfangs Portraits und Genredarstellungen. Später konzentrierte er sich auf Landschaften der ungarischen Tiefebene. Die Rubrik Schmuck und Kleinuhren, welche mit über 90 Positionen in der Auktion vertreten ist, bietet für Liebhaber ein paar schöne und außergewöhnliche Stücke. Zu nennen sei hier zum einen ein Collier aus dem Hause „Wellendorff“. Das aus feinem, seidigem 750er Golddraht gefertigte Schmuckstück ist mit kleinen Brilliante und einem emailliertem Herzanhänger versehen und wird mit dem Limitpreis von 15.000 € angeboten. Eine mit ca. 130 Diamanten bestückte Platinbrosche im Stil des Art-Deco kommt mit 4.000 € zum Aufruf. Aus den Bereichen Skulpturen und Religiöse Kunst sind ein paar schöne Stücke erwähnenswert, welche nicht all zu oft im Allgäuer Auktionshaus zur Versteigerung kommen. Von dem deutschen Bildhauer Michael Croissant (1928 - 2002) stammt die Bronzeskulptur „Kopf“, welche in ihrer Machart ganz dem Oeuvre des Künstlers entspricht. Die Skulptur wird mit dem Startpreis von 2.000 € aufgerufen. Ein außergewöhnliches Beispiel religiöser Kunst der Spätgotik ist ein aus Holz gefertigtes Doppelrelief mit der Darstellung der „14 Nothelfer“. Dieses aus dem süddeutschen Raum stammende Meisterwerk war vermutlich Teil einer Altarinstallation und kommt mit dem Limitpreis von 6.000 € in der Auktion unter den Hammer. In der Rubrik Varia ist ein außergewöhnliches Stück mit lokalem Bezug zu Memmingen vertreten, welches als Zeugnis des Zunftlebens der Stadt im 17. und 18. Jahrhundert dient. Hierbei handelt es sich um eine hölzerne, doppelflügelige Holztafel der Tuchmacher und Weber, die mit Darstellungen von 4 Handwerksmeistern und dem Zunftheiligen Severin bemalt ist. Die Tafel wurde im späten 17. Jh. angefertigt, im 18. Jh. renoviert und im 19. Jh. mit einer ergänzenden Tafel versehen. Das Stück kann für den Aufrufpreis von 1.200 € erstanden werden. Zum Aufruf kommen des Weiteren 90 Positionen antike Möbel. Darunter befinden sich einige schöne Stücke aus der Zeit des Barock, wie Kommoden, Sekretäre und Schränke. Auf dem Versteigerungsprogramm steht darüber hinaus wieder ein breites Porzellansortiment mit über 130 Positionen, darunter zahlreiche Objekte bekannter Marken wie Schwerter Meissen, Nymphenburg, KPM Berlin und Herend. Nun wünschen wir Ihnen viel Vergnügen beim Stöbern in unserm Auktionskatalog. Unsere nächsten Auktionstermine: Winter-Auktion: 15.-16. Januar 2027 Frühjahrs-Auktion: 16.-17. April 2027 Sommer-Auktion: 09.-10. Juli 2027
Hinweis:Einlieferungen nehmen wir jederzeit gerne entgegen.Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Frühzeitige Einlieferungen erleichtern uns den organisatorischen Ablauf. Je früher Sie Ihre Objekte einliefern, umso intensiver können wir uns mit Ihren Schätzen befassen und eventuelle Interessenten frühzeitig motivieren bzw. Werbemaßnahmen einleiten. |
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| 1139 |
Schleich, Eduard d.Ä., 1812 Haarbach - 1874 München
1800,00*
[Mitbieten] |
| 1000 |
Kauffmann, Hugo Wilhelm, 1844 Hamburg - 1915 Prien
3600,00*
[Mitbieten] |
| 1101 |
Padua, Paul Mathias, 1903 Salzburg - 1981 Rottach-Egern
1800,00*
[Mitbieten] |
| 1170 |
Stuhlmüller, Karl, 1859 - 1930 München
1800,00*
[Mitbieten] |
| 1195 |
Vollmar, Ludwig, 1842 Säckingen - 1884 München
4600,00*
[Mitbieten] |
| 749 |
Dix, Otto, 1891 Untermhaus/Gera - 1969 Singen
500,00*
[Mitbieten] |
| 812 |
Renoir, Auguste, nach, 1841 Limoges - 1919 Cagnes
70,00*
[Mitbieten] |
| 1277 |
Doppelrelief "Die 14 Nothelfer"
6000,00*
[Mitbieten] |
| 1279 |
Engel
1200,00*
[Mitbieten] |
| 1280 |
Engel
1500,00*
[Mitbieten] |
| 88 |
Schmuckset, 4 Teile
2800,00*
[Mitbieten] |
| 36 |
Brosche
4000,00*
[Mitbieten] |
| 39 |
Collier "Wellendorff"
15000,00*
[Mitbieten] |
| 1217 |
Croissant, Michael, 1928 Landau - 2002 München
2000,00*
[Mitbieten] |
| 632 |
Taschenglobus "Die Erde - The Earth"
600,00*
[Mitbieten] |
| 677 |
Zunfttafel der Tuchmacher und Weber in Memmingen
1200,00*
[Mitbieten] |
* Die angegebenen Preise entsprechen jeweils dem Limitpreis des Artikels