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Frühjahrs-Auktion vom 24. bis 25. April 2026
Sehr verehrte Kundinnen, sehr verehrte Kunden,
wir freuen uns sehr, Ihnen den neuen Katalog zu unserer Frühjahrs-Auktion vom 24. bis 25. April 2026 präsentieren zu können. NUTZEN SIE SCHON JETZT DIE MÖGLICHKEIT DER BESICHTIGUNG DER AUKTIONSEXPONATE WÄHREND UNSERER ALLGEMEINEN ÖFFNUNGSZEITEN VOM MONTAG BIS FREITAG VON 10-18 UHR. ALLE OBJEKTE SIND BEREITS AUSGESTELLT. Zur offiziellen Vorbesichtigung der Objekte der Frühjahrs-Auktion laden wir Sie vom 13.4. bis 23.4.2026 täglich von 10 bis 18 Uhr, auch am Wochenende, in die Königstraße 17 in Kempten ein. Zu den Objekten sind in unserem Online-Katalog Abbildungen und Beschreibungen hinterlegt. Gerne stehen wir für weitere Auskünfte, wie Zustandsberichte, detailliertere Informationen oder größere Fotos zur Verfügung. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf. E-Mail: info@allgaeuer-auktionshaus.de oder Telefon: 0831-564253-0. Um in unserem Online-Katalog zu stöbern, benötigen Sie keinerlei Zugangsdaten. Erst für die Abgabe von Geboten ist die Registrierung im Kundenbereich notwendig. Sie erhalten dann eine Kundennummer und ein persönliches Passwort. Mit diesen Daten ist es Ihnen möglich, direkt über unsere Internetseite Ihre Gebote abzugeben und uns zu übermitteln. In der Rubrik der Gemälde und Zeichnungen findet sich ein breit gefächertes Angebot von knapp 300 Losen aus der Zeit des 16. bis zum 21. Jahrhundert. Adolf Eberle (1843 - 1914) ist mit dem Gemälde „Brotzeit“ vertreten (Öl/Holz, 40 x 33 cm), Limitpreis 4.500 €. Adolf Eberle war der Sohn des Tiermalers Robert Eberle, der ihn in seiner Frühzeit schulte und beeinflusste. Sein eigentliches Schaffensgebiet wurde das humoristische Tier- und Jägerbild, das durch die damaligen Printmedien einem breiten Publikum zugänglich gemacht wurde. Von Edward Harrison Compton (1881 - 1960) stammt das Gemälde „Gebirgsbauernhof mit Blick auf die Suldenspitze“, (Öl/Lwd., doubl., 70 x 95 cm), Limitpreis 1.800 €. Der Landschaftsmaler englischer Abstammung war der Sohn von Edward Theodore Compton, bei dem er auch seine Ausbildung erhielt. Ebenso wie sein Vater von der Alpenwelt begeistert, malte er zunächst Hochgebirgsdarstellungen, später dann Motive aus dem bayerischen und oberitalienischen Vorgebirge. Adolf Heinrich Lier (1826 - 1882), der zunächst bei Gottfried Semper Architektur studierte und später an der Münchener Akademie die Malerei erlernte, zählt zu den bedeutenden Freilichtmalern der Münchener Malerschule. Von großem Einfluss für Lier war zunächst das Werk Eduard Schleichs d. Ä. und später vor allem die Schule von Barbizon, auf deren Vertreter er 1864 während eines Parisaufenthalts traf, sowie die Landschaftsmalerei John Constables, die er ein Jahr später während einer Englandreise kennenlernte. Von ihm ist „Schäfer und Bauer im Gespräch“, (Öl/Lwd., doubl., 63 x 78 cm), Limitpreis 3.400 €. Seit der Renaissance wurde Italien zum Mittelpunkt der kulturellen Erneuerung und blieb bis ins 19. Jh. der bevorzugte Studienort bildender Künstler. Diese „Italiensehnsucht“ manifestiert sich in zahlreichen Gemälden, so auch bei Bernardo Hay (1864 - 1931). Abgesehen von den wenigen bekannten Ansichten Brügges und Belgiens gehörten Landschaftsansichten vom Golf von Neapel ebenso wie Porträtstudien der einfachen neapolitanischen Bevölkerung zu den bevorzugten Sujets des Künstlers. Zudem entstanden einige Ansichten von Venedig. Es sind ausschließlich Ölgemälde von Hay bekannt. Sein Bild „Blick auf Capri“, (Öl/Lwd. auf Krt. gez., 60 x 104 cm) wird zum Limitpreis von 1.500 € angeboten. Karl Stuhlmüller (1859 - 1930) ist mit dem Gemälde „Viehmarkt“, (Öl/Lwd., 35,5 x 57,5 cm) vertreten, zum Limitpreis von 2.600 €. Geboren als Sohn eines Tischlermeisters und zunächst zum Tischler bestimmt, schloss sich Karl Stuhlmüller einer Wandertheatertruppe an und studierte seit dem 5. April 1875 an der Akademie der bildenden Künste München bei Carl Theodor von Piloty. Karl Stuhlmüller blieb nach dem Studium als freischaffender Landschafts- und Tiermaler in München, Dachau und Etzenhausen tätig und wurde Mitglied der Münchener Künstlergenossenschaft. Von Friedrich Hechelmann (1948 - 2024) wird eine großformatige Arbeit mit dem Titel „Dämmerung im Anfang“ angeboten. Das Gemälde hat die Maße von 67 x 80 cm, der Limitpreis liegt bei 4.000 €. Hechelmann war ein zeitgenössischer Maler des Phantastischen Realismus, Filmemacher, Buchillustrator und Autor. Er illustrierte zahlreiche Bücher und schuf außerdem Gemälde und Zeichnungen. Er drückte in seiner Kunst die „Ehrfurcht vor der Schöpfung“ aus und wollte mit seinen Werken der Naturentfremdung entgegenwirken. 2017 verfasste Hechelmann sein erstes literarisches Werk - den Märchenroman Manolito. Ein Jahr später veröffentlichte er den Folgeroman Livia. Zahlreiche Fernsehsender porträtierten Hechelmann und berichteten mehrfach über sein Werk. Zudem war er selbst als Filmemacher tätig. In verschiedenen Filmproduktionen übernahm er die Rolle des Drehbuchautors, des Regisseurs, des Theater-Choreographs oder des Bühnenbildners. Für Sammler moderner Graphiken stehen in dieser Auktion drei Werke des Künstlers Friedensreich Hundertwasser (1928 - 2000) auf dem Versteigerungsplan. Die Drucke mit den Titeln „Good Morning City Bleeding Town“, „Homo Humus come va 10001 Nights“ und „Hommage à Schröder-Sonnenstern“ werden mit einem Startpreis von jeweils 400 € aufgerufen. Zum ersten Mal in einer unserer Versteigerungen ist der in England geborene Künstler Richard Smith (1931 - 2016) vertreten. Seine Lithographieinstalltionen „Sixteen Pieces of Paper: Exit/Drop/Interval/Proscenium“ kommen mit der Original-Holzbox für ein Limit von 500 € unter den Hammer. In der Rubrik der religiösen Kunst sind zwei Objekte besonders hervorzuheben. Zum einen wird ein aus Elfenbein gefertigtes und filigran geschnitztes Relief mit der Darstellung des Sündenfalls für 600 € aufgerufen. Das 9,5 x 21 cm große Relief stammt aus der Zeit um 1740 und war ursprünglich wohl Teil einer reichen Möbelverzierung gewesen (Expertise und Zertifikat liegen vor). Eine große Prozessionsgruppe mit der Darstellung der „Hl. Anna Selbdritt“ aus dem 18. Jh. kommt mit dem Startpreis von 1200 € in die Versteigerung. Es handelt sich um eine im Allgäu aus Pappmaché und Holz gefertigte Gruppe, welche ganz dem Stil der ländlichen, sakralen Kunst dieser Zeit entspricht. Eine außergewöhnliche Skulptur des Allgäuer Künstlers Willi Tannheimer (geb. 1940) kann in dieser Auktion ebenfalls einen neuen Besitzer finden. Seine eindrucksvolle Darstellung des „Don Quichote auf seinem Pferd Rosinante“ (90 x 71 x 30 cm) wird für das Limit von 3500 € angeboten. Die Figur eines bogenspannenden Jünglings des Berliner Bildhauers August Kattentidt (1881 - 1961) besticht durch ihre schlichte Schönheit und kann für den Startpreis von 600 € ersteigert werden. Liebhaber antiker Möbel bekommen bei dem Angebot von über 50 Positionen die Gelegenheit, ein paar schöne Barockmöbel ersteigern zu können. Zu nennen sei hier u.a. eine aus Nussbaum gefertigte Kommode. Das Möbelstück besticht durch die feinen Felderintarsien mit Bandwerk und Vogelmotiv und wird mit dem Startpreis von 3800 € angeboten. Des Weiteren können zwei barocke Tabernakelsekretäre für die Limitpreise von 1500 € und 1900 € erstanden werden. Das Angebot von über 110 Teilen Schmuck und Uhren bietet auch Liebhabern und Sammlern wieder ein paar schöne und hochpreisige Stücke. Ebenso wird eine kleine, aber feine Sammlung an Gold- und Silbermünzen in der Auktion vertreten sein und mit Sicherheit neue Besitzer finden können. Nun wünschen wir Ihnen viel Vergnügen beim Stöbern in unserm Auktionskatalog. Unsere nächsten Auktionstermine: Frühjahrs-Auktion 24.-25. April 2026 Sommer-Auktion 17.-18. Juli 2026 Herbst-Auktion 6.-7. November 2026
Hinweis:Einlieferungen nehmen wir jederzeit gerne entgegen.Nehmen Sie mit uns Kontakt auf! Frühzeitige Einlieferungen erleichtern uns den organisatorischen Ablauf. Je früher Sie Ihre Objekte einliefern, umso intensiver können wir uns mit Ihren Schätzen befassen und eventuelle Interessenten frühzeitig motivieren bzw. Werbemaßnahmen einleiten. |
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| 1169 |
Hay, Bernardo, 1864 Florenz - 1931
1500,00*
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| 1227 |
Lier, Adolf Heinrich, 1826 Herrnhut - 1882 Wahren/Brixen
3400,00*
[Mitbieten] |
| 1123 |
Compton, Edward Harrison, 1881 - 1960 Feldafing/Obb.
1800,00*
[Mitbieten] |
| 1298 |
Stuhlmüller, Karl, 1859 - 1930 München
2600,00*
[Mitbieten] |
| 1132 |
Eberle, Adolf, 1843 - 1914 München
4500,00*
[Mitbieten] |
| 1170 |
Hechelmann, Friedrich, 1948 - 2024 Isny
4000,00*
[Mitbieten] |
| 1546 |
Barockkommode
3800,00*
[Mitbieten] |
| 1597 |
Stollensekretär
1900,00*
[Mitbieten] |
| 1601 |
Tabernakelsekretär
1900,00*
[Mitbieten] |
| 1006 |
Smith, Richard, 1931 Letchworth (GB)- 2016 Patchogue (USA)
500,00*
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| 968 |
Hundertwasser, Friedensreich, 1928 Wien - 2000 Pazifischer Ozean/Neuseeland
400,00*
[Mitbieten] |
| 966 |
Hundertwasser, Friedensreich, 1928 Wien - 2000 Pazifischer Ozean/Neuseeland
400,00*
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| 392 |
Speiseservice, 144 Teile "KPM, Berlin"
1500,00*
[Mitbieten] |
| 391 |
Speiserviceteile, 29 Stück "KPM, Berlin"
800,00*
[Mitbieten] |
| 1471 |
Prozessionsfigur "Hl. Anna Selbdritt"
1200,00*
[Mitbieten] |
| 97 |
Herrentaschenuhr "Ch. Oudin"
3800,00*
[Mitbieten] |
| 38 |
Damenarmbanduhr "Ebel"
1500,00*
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| 1386 |
Reliefschnitzerei - Der Sündenfall
600,00*
[Mitbieten] |
| 1350 |
Tannheimer, Willi, geb. 1940 Hinterstein
3500,00*
[Mitbieten] |
| 1338 |
Kattentidt, August, 1881 Hanau - 1961 Berlin
600,00*
[Mitbieten] |
* Die angegebenen Preise entsprechen jeweils dem Limitpreis des Artikels